Symbolbild: stock.adobe
Der Verein Archäologie mobil plant den Aufbau und den Betrieb eines Archäomobils.
1/1 Symbolbild: stock.adobe Der Verein Archäologie mobil plant den Aufbau und den Betrieb eines Archäomobils.
29.03.2020 08:00

Archäomobil verkehrt auch im Kanton Thurgau

Der Regierungsrat hat dem Verein Archäologie mobil aus Winterthur einen Beitrag von 30 000 Franken für die Investitionskosten des Archäomobils aus dem Lotteriefonds gewährt. Der Verein Archäologie mobil plant den Aufbau und den Betrieb des Archäomobils als fahrbares Informationszentrum für Archäologie in der Ostschweiz.

Kanton In Form eines Busses wird das Archäomobil in den Jahren 2020 bis 2022 durch die Kantone Thurgau, Schaffhausen, St. Gallen und Zürich unterwegs sein. Das Archäomobil möchte archäologische Funde zurück an ihre Fundorte bringen und so die Arbeit der archäologischen Fachstellen für die Bevölkerung sichtbar machen. Primäre Zielgruppe sind Schulklassen, aber auch die interessierte Bevölkerung hat die Möglichkeit, das Angebot zu nutzen.

Die Investitionskosten belaufen sich auf 155 000 Franken und werden durch Beiträge der Kantone, durch Drittmittel und Eigenleistungen gedeckt. Der Regierungsrat genehmigte einen Beitrag von 30 000 Franken aus dem Lotteriefonds. Die Betriebskosten für die Jahre 2020 bis 2022 werden von den Fachstellen für Archäologie, durch Drittmittel sowie Einnahmen aus den Schulbesuchen gedeckt werden. Das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau kann den Betriebsbeitrag für die Jahre 2020 bis 2022 aus dem laufenden Budget decken.

Das Archäomobil gründet auf einer Initiative des Kantons Schaffhausen, der im Kulturerbejahr 2018 das Angebot initialisiert hat. Das Amt für Archäologie des Kantons Thurgau wird für jede Fundregion im Kanton entsprechendes Fundmaterial bereitstellen. Das Archäomobil ergänzt die Angebote des Museums für Archäologie des Kantons Thurgau und kann als mobiles Vermittlungsangebot in den Jubiläumsjahren 2021 (10 Jahre Pfahlbauten als UNESCO-Welterbe) und 2022 (100 Jahre Archäologie Thurgau) im Thurgau eingesetzt werden.

I.D.