V.l. Rainer Heeb (Stv. AL Bau / Umwelt - Stadt Arbon), Markus Schäfli (BL Logistik & Projekte - KVA Thurgau, Didi Feuerle (Stadtrat Ressort Bau / Umwelt - Stadt Arbon), Dieter Nägeli (AL Markt & Logistik - KVA Thurgau). Verlag MediArbon
1/1 V.l. Rainer Heeb (Stv. AL Bau / Umwelt - Stadt Arbon), Markus Schäfli (BL Logistik & Projekte - KVA Thurgau, Didi Feuerle (Stadtrat Ressort Bau / Umwelt - Stadt Arbon), Dieter Nägeli (AL Markt & Logistik - KVA Thurgau). Verlag MediArbon
17.12.2020 11:01

1000. Unterflurcontainer in Betrieb

Verband KVA Thurgau

Der Verband KVA Thurgau hat in Arbon den tausendsten Unterflurcontainer (UFC) eröffnet – fünf Jahre früher als ursprünglich geplant. Dank flexibler Entsorgungszeit und positivem Effekt auf die Ortsbilder haben die UFC in der Öffentlichkeit rasch an Akzeptanz gewonnen. In den nächsten Jahren soll das UFC-Netz weiter ausgebaut, optimiert und mittels Digitalisierung nachhaltiger gestaltet werden.

Thurgau Ende November war es soweit: Die KVA Thurgau hat in ihrem Einzugsgebiet den tausendsten Unterflurcontainer (UFC) in Betrieb genommen. Damit wurde das für 2025 angestrebte Mengenziel bereits fünf Jahre früher erreicht als ursprünglich geplant. Dieter Nägeli, Abteilungsleiter Markt und Logistik bei der KVA, zeigt sich entsprechend erfreut: «Die Zahl 1000 und das Tempo, wie wir sie erreicht haben, sprechen für den Erfolg des UFC-Systems. Es hat sich bei der Bevölkerung, aber auch bei Architekten und Planern rasch etabliert und ist mittlerweile aus unseren Quartieren und Dörfern nicht mehr wegzudenken. Diese schnelle Entwicklung verdanken wir vor allem den Gemeinden und Städten, welche für den Ausbau hauptverantwortlich sind».

Zeitliche Flexibilität, «aufgeräumtes» Ortsbild

Der tausendste UFC steht in Arbon – in einer jener Gemeinden also, die ab 2016 kantons-weit die ersten UFC verbaut haben. Rainer Heeb, Stv. Abteilungsleiter Bau und Umwelt der Stadt Arbon, blickt zurück: «Die Erfahrungen waren anfangs etwas durchzogen. Das UFC-System hat dann aber bei der Wohnbevölkerung rasch Akzeptanz gewonnen. Befürworter und Gegner sind bei Neuerungen jedoch nicht gänzlich auszuschliessen. Die Vorteile liegen aber auf der Hand: Der anfallende Abfall kann jederzeit entsorgt werden, rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche. Das Erscheinungsbild der Stadt wirkt zudem aufgeräumt und sauberer als früher, als die Säcke offen herumstanden».

Optimierungen mit dem Fokus Nachhaltigkeit

2020 wurden bereits 13'000 Tonnen und damit ein Drittel der gesamten Haushaltsabfälle im Verbandsgebiet mittels UFC gesammelt. Und die Erfolgsgeschichte der UFC ist noch längst nicht fertig geschrieben, wie Markus Schäfli, Bereichsleiter Logistik und Projekte der KVA festhält. «Wir werden das UFC-Netz weiter ausbauen, bis wir im Thurgau möglichst alle offenen Sammelplätze beseitigt haben. Daneben gehen wir mit verschiedenen Massnahmen die Geruchsemissionen an, die im Sommer da und dort zum Thema werden. Und schliesslich macht die Digitalisierung auch bei der Abfallentsorgung keinen Halt, zum Beispiel, um die Routen und den Rhythmus der UFC-Entleerung zu optimieren. Ein Pilotprojekt, bei welchem wir verschiedene Szenarien prüfen, ist in Arbeit. Damit legen wir unser Augenmerk auch auf die Ökologie: Es sollen künftig weniger Kilometer gefahren werden, und dies möglichst lärm- und emissionsarm». Dem Verband KVA Thurgau ist es wichtig, auch bei der Abfalllogistik laufend ökologische Verbesserungen anzustreben und umzusetzen – und der Bevölkerung und den Gemeinden gleichzeitig optimale Entsorgungsdienstleistungen anzubieten.

red