Die Kantonspolizei appelliert an die Böötler, nicht «zdoof» zu sein. stock.adobe/PPstock
1/1 Die Kantonspolizei appelliert an die Böötler, nicht «zdoof» zu sein. stock.adobe/PPstock
01.06.2021 08:00

Auch im Gummibootsaison nicht «#zdoof»

Präventionskampagne der Polizei

Damit es im Sommer auf dem Hochrhein zwischen Bodensee und Schaffhausen nicht zu gefährlichen Situationen mit Gummibooten und Schwimmern kommt, geht die erfolgreiche Präventionskampagne «zdoof» in die zweite Runde. Vergangene Woche haben Vertreter der beteiligten Behördenorganisationen die Neuerungen der diesjährigen Kampagne in Diessenhofen vorgestellt.

Untersee Während der Sommerferien und an schönen Sommerwochenenden tummeln sich tausende Personen, sei es mit Gummibooten, Schwimminseln oder Stand-up-Paddles, auf dem Rhein zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen. Dabei kommt es immer wieder zu sehr gefährlichen Situationen mit Kursschiffen, aber auch mit Wiffen (Schifffahrtszeichen). Die erfolgreiche Präventionskampagne «#zdoof» soll gemäss einer Mitteilung der Schaffhauser Polizei auch im Sommer 2021 auf eine humorvolle und provokative Art und Weise auf die Gefahren auf dem Fliessgewässer Rhein hinweisen. Dabei setzen die Polizei Baden-Württemberg, die Kantonspolizei Thurgau, die Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, der Kanton Schaffhausen und die Schaffhauser Polizei wiederum auf Videos und soziale Medien. So werden in kurzen Videos Alltagssituationen auf die Verhaltensregeln auf dem Rhein adaptiert. Dabei spielt das «#zdoof» eine wiederkehrende und zentrale Rolle.

«Die meisten Unfälle auf dem Rhein liessen sich vermeiden, wenn sich die Menschen nicht ‘zdoof’ verhalten würden, so die Polizei in ihrer Mitteilung. Dazu gehört, dass Gummiböötler Abstand von Wiffen halten, in Ufernähe bleiben und das Zusammenbinden von Booten und Schwimmhilfen zu unterlassen. Die ganze Präventionskampagne finden Sie unter: www.ufmrhy.ch.

red