Apfelkönigin Larissa Häberli mit den Finalistinnen: v.l. Katja Stadler, Dominque Schori, Alina Betschart, Maxi Renner, Michaela Koch und Francesca Zuberbühler. z.V.g.
1/1 Apfelkönigin Larissa Häberli mit den Finalistinnen: v.l. Katja Stadler, Dominque Schori, Alina Betschart, Maxi Renner, Michaela Koch und Francesca Zuberbühler. z.V.g.
23.08.2021 00:00

Finalistinnen für Apfelköniginnenwahl stehen fest

Wahl wird per Live-Stream übertragen

20 junge Frauen bestritten kürzlich das Casting für die Wahl zur Thurgauer Apfelkönigin 2021/2022. Nach rund zwei Stunden verkündete die Jury die Namen der sechs Finalistinnen. Diese dürfen sich an der Wahlveranstaltung vom 2. Oktober einem breiten Publikum präsentieren, welches dieses per Live-Stream mitverfolgen kann.

Aus der Region «Ein Auto für ein Jahr, Preisgeld, königlicher Schmuck sowie weitere Annehmlichkeiten, winken der Apfelkönigin 2021/2022», erklärt Nadja Anderes, Geschäftsführerin der Thurgauer Apfelkönigin den jungen Frauen, welche sich am Donnerstagabend im Eventraum der Thurgauer Kantonalbank in Weinfelden versammelt haben. Etwas nervös rutschen die 20 Anwärterinnen auf ihren Stühlen hin- und her. Denn in wenigen Minuten stehen sie jeweils alleine auf der Bühne und stellen sich den Fragen der neunköpfigen Fachjury. Doch dann kein Problem. Sie treten selbstbewusst nach vorne und wissen gekonnt auch schwierige Fragen von Daniela Chieco, die durchs Programm führt, mit Charme und Witz zu beantworten. Was für die Jury, die Wahl der sechs Besten nicht einfacher macht.

Modern und bodenständig

Neben den witzigen Antworten und ihrem Bezug zum Apfel, zeigen die Kandidatinnen aber auch, dass bodenständig und modern keine Gegensätze sind. So ist für Maxi Renner und Dominique Schori klar, dass sie auch mit Tätowierungen die Tracht tragen können. Die Landwirtin Michaela Koch hatte in der Ausbildung keine Mühe, dass die Mitschüler mehrheitlich männlich waren und auch die Schreinerin Alina Betschart fühlt sich wohl in ihrem Beruf. Francesca Zuberbühler ist Hornträgerin in ihrem Turnverein, das sie jeweils mit ausgefallenen Blumenkreationen schmückt und Katja Stadler verbindet beruflich moderne Technik mit Äpfeln.

Wahl mit Publikumsvoting

«Eine Wahlveranstaltung auf der WEGA-Bühne wäre toll gewesen, wir hätten sicherlich viel Publikum gehabt, da viele von euch in einem Verein sind», sagt Daniela Chieco. Die Wahlveranstaltung am 2. Oktober 2021 ist jedoch nicht öffentlich, sondern nur für geladene Gäste. Aber die Wahl wird per Live-Stream übertragen und zum ersten Mal kann das Publikum vià online-Voting mitbestimmen. Jene der sechs Kandidatinnen, welche am meisten Publikumsstimmen erhält, gelangt direkt unter die besten drei. Dies heisst nun für die Finalistinnen Alina Betschart (Pfyn), Dominique Schori (Zihlschlacht-Sitterdorf), Francesca Zuberbühler (Eschenz), Maxi Renner (Lamperswil), Katja Stadler (Uttwil) und Michaela Koch (Tobel) ganz viele Leute zum zuschauen und abstimmen zu motivieren.

red