02.12.2019 09:19

Neuer Realismus in der Verkehrsplanung

Frauenfeld Chrampfe & Hirne nimmt die Neuorientierung der städtischen Verkehrspolitik erfreut zur Kenntnis und bedankt sich für die vertiefte Untersuchung der Variante «FrauenfeldPlus».

Diese Variante umfasst die Gestaltung der Altstadt als Fussgängerzone, Temporeduktion auf 30 km/h und Umgestaltung der Strassenräume auf der Zürcherstrasse, der Rheinstrasse, dem Rathauslatz, der Promenade und der Vorstadt. «FrauenfeldPlus» erweise sich laut CH gegenüber der Tunnelvariante als klar kosteneffizienter, ganz besonders, wenn gesellschaftliche Aspekte wie die Aufwertung des öffentlichen Raums und die Reduktion von Emissionen und Lärm höher gewichtet werden als Aspekte des Verkehrs. Die Rückbesinnung auf niederschwellige Massnahmen aus den Agglomerationsprogrammen 1 und 2 mache nun den Weg frei für eine pragmatische Verkehrsplanung. Es gehe jetzt um erwiesenermassen wirksame und rasch umsetzbare Massnahmen wie Temporeduktionen und eine menschenfreundliche Strassengestaltung, insbesondere für Vorstadt, Promenade, Rheinstrasse und Ringstrasse. Chrampfe & Hirne ermutigt den Stadtrat, die Massnahmen von «FrauenfeldPlus» zügig umzusetzen und wird die Fortsetzung der Arbeiten aufmerksam und konstruktiv begleiten. «Wir gehen davon aus, dass die Stadt demnächst über die nächsten konkreten Schritte informiert und sind gespannt wie es weitergeht», so die Partei in einer Mitteilung.⋌ pd