Der Anker in Frauenfeld ist Kult. z.V.g.
1/1 Der Anker in Frauenfeld ist Kult. z.V.g.
15.07.2021 05:45

«Sivel» hört noch lang nicht auf

Seit drei Jahrzehnten bewirtet Silvio Reinhard alias Sivel in Frauenfeld hungrige und durstige Gäste im Anker. Seine erfolgreiche Ära soll aber noch lange nicht enden, wie der 59-Jährige verrät.

An das Jahr 2012 kann sich Sivel noch genau erinnern. Damals nämlich wurde «sein Zuhause», wie er die Bar in der Innenstadt nennt, umgebaut. «Wir haben mit Helmen gearbeitet und auch unsere Gäste trugen solche. Das war ein Hit», schmunzelt er. Die Geschichte der «Sivel-Ära» reicht jedoch weiter zurück als 2012. Denn übernommen hat Reinhard den Anker vor dreissig Jahren. Vieles hat sich seither verändert, wie der 59-Jährige erklärt. Zum Beispiel die Preise und die Gäste. Geblieben ist, dass in der Stadtbeiz jeder willkommen ist: «Bei uns darf man sein, wie man ist, ob lustig oder albern oder etwas anderes. Wenn ein Glas runterfällt, weil die Gäste auf den Tischen tanzen, klatsche ich», so Sivel. Erst, wenn die Stimmung aggressiv wird, greift der Wirt durch. «Das mag ich nicht», stellt er klar.

Noch lange nicht Schluss

Ans Aufhören denkt Reinhard nicht. «Der Anker ist mein Leben. Ich sehe nicht ein, wieso ich mit 65 in Pension gehen sollte.» Sich etwas zurückzuziehen und seinem geschätzten Team mehr Verantwortung zu übergeben, kann sich der bald Sechzigjährige aber durchaus vorstellen. «Mein Personal ist einfach super und trägt zum Erfolg des Ankers bei.» Ebenso wie die Beständigkeit des Lokals, die der Wirt unbedingt beibehalten will. «Wir geben uns Mühe, damit wir auch die nächsten Jahre überstehen und für die Gäste der Anker bleiben können, den sie kennen.»

Restaurant und Bar Anker

Zürcherstrasse 212

8500 Frauenfeld

052 721 36 48